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Akustischer Einblick Teil 2

Tobias
Von der Tour de France bis ans Mittelmeer.
Dank Tobi gibt es hier das zweite Mal etwas auf die Ohren.

Der letzte Tag einer großartigen Tour

In der letzten Nacht haben wir wohl im Zelt mehr geschwitzt als auf den Rädern. Als Wecker war auf die gefühlten Millionen Zikaden Verlass, die uns ab halb acht in den Morgen zirpten. Über den letzten Berg sind unsere drei Radfahrer regelrecht geflogen – unglaublich, wieviel Energie sie in der prallen Mittagssonne nochmal mobilisieren konnten.

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Col de Turini, Col de Castillon und die langersehnte Ankunft am Mittelmeer

Am heutigen Morgen fuhren die drei Radfahrer und das erste Kamerateam von Saint-Martin-Vésubie als erste in Richtung Col de Turini los. Das zweite Team verbrachte noch ein wenig Zeit mit der Campingplatzbesitzerin Géraldine und ließ sich

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Col de la Couillole und Col Saint Martin

Der Morgen begann für uns im Sonnenschein bei einem gut gedeckten Frühstückstisch auf der Veranda des Campingplatzes. Mit frisch gewaschenen Trikots – die Campingplatzbesitzerin war so nett und hat sich unserer dreckigen Wäsche angenommen – fuhr sich der Anstieg zum Col de la Couillole gleich etwas leichter.

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Col de la Cayolle und Col de Valberg

Nach unseren zwei Nächten auf dem Campingplatz in Jausier führte uns die heutige Etappe zuerst ins acht Kilometer entfernte Barcelonnette. Inmitten des bunten Markttreibens bekamen wir im Office du Tourisme unseren nächsten Stempel.
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Cime de la Bonette

Die Campingplatzbesitzerin sollte Recht behalten: Beim Öffnen der Zelte strahlte uns die Sonne entgegen. Nach ein paar Bissen ins frische Baguette stürzten wir uns in den Anstieg der Cime de la Bonette – diesmal ohne Gepäck, aber mit Verstärkung aus dem Filmteam: Anne wagte mit Corinna, Jörn und Andreas die Fahrt zum Gipfel.
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Sommet Bucher und Col de Vars

Die nächste Etappe führte uns zu einem Berg, der Andreas Namen trägt, dem Sommet Bucher (2257m). Diese Etappe wäre nach fünf Kilometern allerdings fast beendet worden, da die drei Radfahrer von der Gendarmerie angehalten wurden, mit der Bitte, nicht nebeneinander, sondern hintereinander zu fahren – parce que c’est dangereux!
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Col du Galibier, Col du Lautaret und Col d’Izoard

Der Sonntag sollte auf allen Ebenen eine emotionsgeladene Etappe werden: Gleich am Morgen mussten wir von Juliane, unserer Bloggerin, vorerst Abschied nehmen, da sie zurück nach Zürich und damit zurück in den Alltag musste. Innerhalb des Teams brannte vor Abfahrt die Luft, sodass sich Jörn und Corinna entschieden, erst einmal zu zweit den Anstieg zum Galibier in Angriff zu nehmen, da die Kamerateams mehr Zeit zum Packen benötigten, als geplant.
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Col du Glandon und Col du télégraphe

Die euphorische Stimmung der Tour de France, die wir uns gestern auf dem Col de la Madeleine angesehen haben, hat uns heute in den Tag begleitet. Nachdem wir den Col du Glandon erreicht hatten, konnten wir die herrliche Aussicht und den ersten Sieg heute genießen.

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Tour de France – Wir jubeln mit!

Freitag, 19. Juli

Heute gönnen wir uns einen Ruhetag, doch wir liegen nicht etwa auf der faulen Haut. Wir haben uns auf dem Col de la Madeleine postiert und die Profi-Radfahrer lautstark angefeuert. Schaut rein!

Exklusive Bilder der Athleten, die uns schwer beeindrucken. 

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Andreas hat den lustigsten aller Werbeartikel gefangen!

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Donnerstag, 18. Juli

Am vierten Tag starteten wir erneut nach einer verregneten Nacht. Als erstes haben wir in Lanslebourg unseren Stempel geholt. Anfangs fuhren wir mit kompletter Regenkleidung los und sausten knapp 60 Kilometer im 30er-Schnitt bergab. Unterwegs haben wir immer wieder angehalten und mehr und mehr Kleidung ausgezogen, wodurch wir erst spät in unseren Tritt reinkamen. Insgesamt waren das die schnellsten Kilometer der bisherigen Tour.

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In Pontamafrey-Montpascal wurden wir von Alexandre Gros empfangen und haben ihn dann gleich auf dem Col du Chaussy interviewt. Hier hatten wir den bisher schönstes Anstieg der Tour, der uns über 18 in die Felswand gemeißelte Serpentinen zum Gipfel brachte. Oben angekommen verabschiedeten wir uns von Alexandre und dem furzenden Pferd auf der Weide. Anschließend folgte eine kurze Abfahrt, bis wir eine Abkürzung zum nächsten Ziel, der Col de la Madeleine, entdeckten. Gegen den Rat von Alexandre nahmen wir diese Abkürzung und fanden uns wenig später auf einer üblen Schotterpiste wieder. Doch umkehren kam nicht infrage und so rollten wir die tiefen Schlaglöcher umkreiselnd langsam den Berg hinab. Es hat sich nicht sonderlich gut gefahren, aber dafür sind wir durch eine idyllische Landschaft im Hinterland mit Eseln, Ziegen und Rindern gefahren.

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Zwei Kilometer unterhalb vom Col de la Madeleine sind wir wieder auf die Straße gekommen. Unter Anfeuerungsrufen der ersten Fans sind wir auf den Gipfel gefahren und haben oben zur Belohnung Ziegenkäse verkostet. Tobias hat unterdessen die Ziege, deren Käse wir aßen, interviewt. Auf seine klassische Eingangsfrage “Sag mal was”, antwortete sie gemächlich mit Schmatzgeräuschen. Andreas kam noch mit einem Italiener ins Gespräch, der abermals wiederholen musste, dass die Tour de France im Hinblick auf den Giro d’Italia „differant“ sei. Nach dem Gipfelfoto nahmen wir eine 20 Kilometer lange Abfahrt und den oligatorischen Abschlussregen gleich mit. Zu allem Überfluss war unser ursprünglicher Campingplatz belegt, sodass wir auf dem Zeltplatz am Le Lac Bleu einkehren mussten. Seinen zwei Sternen wird er nicht annähernd gerecht, aber am Samstag reisen wir ja schon wieder weiter. Den Tag beenden wir mit 115 Kilometern und 2000 Höhenmetern auf der Uhr.

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